Haben Sie eine Kanutour geplant? Wir haben 8 praktische Tipps für Sie

Lesezeit 4 Minuten
Erstellt von

Lian van Doorn

Das Kanu in einer geraden Linie übers Wasser gleiten zu lassen, kann bei so manchem Anfänger zu großen Frustrationen führen. Dabei ist es gar nicht so schwer! Wir möchten Ihnen hier einige praktische Tipps geben, damit Ihre Kanutour zum unvergesslichen Erlebnis wird, Sie unversehrt zurückkehren und sich auf Ihr nächstes Kanu-Abenteuer freuen können.

„Wasser ist dein bester Freund“. Das gilt vielleicht, wenn man Durst hat, sich in einem Swimming-Pool erfrischt oder im Meer baden geht. Beim Kanufahren jedoch kann das Wasser schnell zum Feind werden und sich scheinbar gegen einen wenden. Dabei möchten Sie nichts lieber, als im Kanu übers Wasser gleiten und sich dabei optimal entspannen. Aber wie?

1. Ins Boot steigen, ohne nass zu werden

Sie stehen am Ufer und denken nur das Eine: „Wie in aller Welt soll ich in das wackelige, kleine Boot einsteigen, ohne dass es dabei umschlägt?“. Idealerweise setzen Sie den ersten Fuß in die Mitte des Kanubodens, während Sie mit beiden Armen das Gleichgewicht halten und langsam mit beiden Händen die Seiten des Kanus festhalten und dann das andere Bein ins Boot schwingen. Und glauben Sie uns: Nach ein paar Mal üben sieht das Ganze nicht mehr ganz so unbeholfen aus! Bis dahin können Sie sich aber auch am Arm Ihres Begleiters oder des Kanuvermieters festhalten, um sicher ins Kanu zu gelangen.

2. Der Kampf mit dem Paddel

Wie hält man ein Paddel eigentlich richtig fest? Bricht Ihnen schon nach ein paar Schlägen der Schweiß aus? Zugegeben, es ist manchmal gar nicht so einfach, den richtigen Paddelrhythmus zu finden. Paddeln Sie immer links und rechts, um das Kanu stabil zu halten. Bei starkem Gegenwind kann man sich am besten ins Boot knien, um für mehr Stabilität zu sorgen. Zum Kanufahren gehört ein Stechpaddel mit einfachem Blatt. Der vordere Paddler braucht übrigens nur zu paddeln, während die Person, die hinten sitzt, ihr Paddel auch zum Steuern verwenden muss.

3. Die richtige Paddeltechnik

Wie paddelt man eigentlich richtig? Setzen Sie sich gerade ins Kanu, halten Sie das Paddel mit einer Hand oben am Griff fest und fassen Sie mit der anderen Hand an die Mitte des Paddelschafts. Achten Sie darauf, dass ein Paddler rechts und der andere links zu paddeln beginnt. Halten Sie das Paddel über dem Wasserspiegel und tauchen Sie das Paddelblatt zur Gänze ins Wasser, sodass der Paddelschaft möglichst senkrecht im Wasser steht. Dann ziehen Sie das Paddel parallel zur Bootswand kräftig durchs Wasser. Und los geht‘s!

4. Sonnencreme nicht vergessen

Ob Sie nun im Sommer oder im Winter unterwegs sind, eines ist immer gleich: Sonnenstrahlen werden vom Wasser reflektiert, wodurch man schneller Sonnenbrand bekommt. Deshalb sollten Sie sich immer gut einschmieren, auch unter der Nase und hinter den Ohren. Ein Hut mit breiter Krempe und eine Sonnenbrille sollten ebenfalls zur Grundausstattung eines jeden Kanufahrers gehören. Vergessen Sie auch das Erste-Hilfe-Set nicht! Man kann ja nie wissen, was einem auf einer abenteuerlichen Kanutour so alles passiert...

5. Keine Wertsachen mitnehmen

Eine Grundregel für Ausflüge auf dem Wasser lautet: Wertvolle Gegenstände, die nass werden oder verloren gehen können, zu Hause lassen! Nehmen Sie also keinen Schmuck und kein Bargeld mit ins Boot, damit Sie Ihren Ausflug optimal genießen können. Falls Sie unbedingt Wertsachen mitnehmen müssen, verstauen Sie diese in einer wasserdichten Tasche, die man am Kanu festbinden kann.

6. Was man unbedingt mitnehmen sollte

Genügend Trinkwasser, etwas zu essen und ein Erste-Hilfe-Set zählen zur Grundausstattung, die jeder Kanufahrer bei sich haben sollte. Vergessen Sie aber nicht, dass die Kanutour vor allem Spaß macht und ein spannendes Abenteuer für alle sein soll. Kinder können beispielsweise ihre Badesachen mitnehmen oder eine Lupe, mit der sie Wasserpflanzen untersuchen können. Teenager gehen gerne mit einer Kamera auf Fotosafari und die Erwachsenen finden ein Picknick oder Gesellschaftsspiele einen guten Zeitvertreib.

7. Machen Sie Ihren Ausflug zum Abenteuer

Das tolle an einer Kanutour ist, dass man sie ganz individuell gestalten und zum richtigen Abenteuer werden lassen kann. Sobald man die wichtigsten Grundregeln beherrscht und das Kanu sicher in die gewünschte Richtung steuern kann, steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege. Fahren Sie beispielsweise zum Schwimmen auf einen See hinaus, werfen Sie Ihre Angel aus (nur wo Angeln erlaubt ist), paddeln Sie zu ihrem Lieblingspicknickplatz oder begeben Sie sich auf eine abenteuerliche Kanu-Camping-Tour.

8. Kopf frei machen, Handy ausschalten

Rast Ihr Leben an Ihnen vorbei, ohne Ihnen eine Pause zu gönnen? Termine, E-Mails beantworten, das Handy an der Hand festgewachsen, den Kopf voll und immer gehetzt... Dann wird es höchste Zeit zum Entschleunigen. Beim Kanufahren kann man herrlich entspannen. Sich im Rhythmus der Natur bewegen, abschalten (auch Ihr Handy) und lautlos übers Wasser gleiten – das ist Entspannung pur!

Lian van Doorn

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